Die Wertungsvarianten

Spieltheorien beim Poker

Einige getroffene Pokerentscheidungen lassen sich mit Spieltheorien begründen. Besonders beim Online-Poker, bei dem es völlig unmöglich ist, seinen Gegner die körperlichen Signale anzusehen, ob gute Karten gehalten werden oder nicht. Der Klassiker unter den Werken, welche sich mit Strategien für Poker beschäftigen, ist das Buch “The Theory of Poker”. Theoretisch betrachtet macht es in jedweder Situation Sinn, eine Entscheidung zu treffen, welche den höchstmöglichen Erwartungswert erfüllt. Das bedeutet, dass eine Entscheidung zu treffen ist, welche einem mittelfristig die meisten Chips bzw. den größten Gewinn einbringt. Die Grundvoraussetzung dafür ist, dass ein Verständnis für Pot Odds vorhanden ist, welches auch angewandt werden kann. Es ist ebenso wichtig, seine eigene Position zu berücksichtigen, wenn es darum geht, eine Entscheidung zu fällen. Aus mathematischer Sicht am weitesten erschlossen sind die sogenannten Sit&Go-Turniere. Bei deren Spätphase, wenn also die Spielerchips im Verhältnis zu den Blinds relativ klein sind, gibt es ein bestimmtes mathematisches Modell, auf dessen Basis eine entsprechende Entscheidung getroffen werden kann.

Das professionelle Poker
Mit Poker kann man Geld verdienen, das ist klar. Es gibt aber Pokerprofis, die so viel mit Poker verdienen, dass sie davon wirklich leben können. Das heißt, sie haben über einen größeren Zeitraum ein so hohes Stundenergebnis, dass es einem guten Stundenlohn eines werktätigen Arbeitnehmers entspricht. Besonders dafür geeignete Spielvarianten sind diejenigen, bei denen äußerst viele Hände wirklich gespielt werden. Wenn dazu dann noch die Gebühren in Form von Ante sehr niedrig sind, kann Pokerspielen also durchaus sehr lukrativ sein.