Wie der Kartengeber bestimmt wird

Jeder Spieler erhält vor Spielbeginn eine nicht verdeckte Karte. Derjenige Spieler mit der höchsten Karte wird in der ersten Runde zum Kartengeber (Dealer), was mit einem Dealer-Button, einem flachen, abgerundeten und markierten Chip angezeigt wird. Existieren bei zwei Spielern identische höchste Karten, entscheidet die durch das Bridge bekannte farbliche Ordnung: Pik ist die höchste Farbe, danach folgt Herz, dann kommt Karo und als niedrigste Farbe Kreuz. Diese Farbreihenfolge gilt aber lediglich beim Auslosen des zuerst beginnenden Dealers. Sobald die erste Hand fertig gespielt wurde, haben die Farben keine Bedeutung mehr. Der Dealer Button wechselt vor Beginn einer neuen Runde um eine Position im Uhrzeigersinn zum nächsten Spieler weiter, sodass jeder Teilnehmer nacheinander Dealer ist. Im Casino ist der wirkliche Kartengeber allerdings ein Angestellter des Casinos, der niemals mitspielt. Mehr infos auf dem Poker-Portal.

Wie eine Spielrunde abläuft

Sobald die Mindesteinsätze gesetzt wurden, erhält jeder Spieler seine Spielkarten durch den Dealer. Im Anschluss daran werden die Wetten platziert. Ein Pokerspieler kann entweder raisen, callen oder folden oder, sofern in der gleichen Wettrunde noch kein anderer Spieler erhöht hat, checken. Um die Hand weiterspielen zu dürfen, muss jeder Spieler mindestens mitgehen oder, sofern keine Wette platziert wurde, checken. Innerhalb der ersten Wettrunde muss man, um im Spiel zu bleiben, zumindest den Big Blind callen. Weil der Small Blind bereits zu Beginn der Runde einen kleinen Betrag setzen musste, muss dieser nur noch die Differenz zum Big Blind einbringen, um im Spiel zu bleiben. Sofern der Small Blind aussteigt, ist der automatisch eingesetzte Small Blind aber verloren. Für den Fall, dass jeder Spieler innerhalb einer Runde den gleichen Betrag in den Pot bezahlt oder gefoldet hat, kommt der nächste Schritt. Dieses Vorgehen wiederholt sich im Normalfall so lange, bis alle Runden durch sind und die verbliebenen Poker Spieler ihre Karten zeigen (Showdown). Sollten alle Spieler bis auf eine Person ausgestiegen sein, bekommt der übrig gebliebene Spieler den Pot und das in der Regel, ohne seine Karten zeigen zu müssen. Für den Fall, dass der übrige Spieler nur ein marginales Blatt hält, bezeichnet man sein Verhalten als Bluff. Das Poker Strategie. Ein guter Pokerraum ist Titanpoker. Unser Sieger: 888Poker.

Die Wertungsvarianten

Spieltheorien beim Poker

Einige getroffene Pokerentscheidungen lassen sich mit Spieltheorien begründen. Besonders beim Online-Poker, bei dem es völlig unmöglich ist, seinen Gegner die körperlichen Signale anzusehen, ob gute Karten gehalten werden oder nicht. Der Klassiker unter den Werken, welche sich mit Strategien für Poker beschäftigen, ist das Buch “The Theory of Poker”. Theoretisch betrachtet macht es in jedweder Situation Sinn, eine Entscheidung zu treffen, welche den höchstmöglichen Erwartungswert erfüllt. Das bedeutet, dass eine Entscheidung zu treffen ist, welche einem mittelfristig die meisten Chips bzw. den größten Gewinn einbringt. Die Grundvoraussetzung dafür ist, dass ein Verständnis für Pot Odds vorhanden ist, welches auch angewandt werden kann. Es ist ebenso wichtig, seine eigene Position zu berücksichtigen, wenn es darum geht, eine Entscheidung zu fällen. Aus mathematischer Sicht am weitesten erschlossen sind die sogenannten Sit&Go-Turniere. Bei deren Spätphase, wenn also die Spielerchips im Verhältnis zu den Blinds relativ klein sind, gibt es ein bestimmtes mathematisches Modell, auf dessen Basis eine entsprechende Entscheidung getroffen werden kann.

Das professionelle Poker
Mit Poker kann man Geld verdienen, das ist klar. Es gibt aber Pokerprofis, die so viel mit Poker verdienen, dass sie davon wirklich leben können. Das heißt, sie haben über einen größeren Zeitraum ein so hohes Stundenergebnis, dass es einem guten Stundenlohn eines werktätigen Arbeitnehmers entspricht. Besonders dafür geeignete Spielvarianten sind diejenigen, bei denen äußerst viele Hände wirklich gespielt werden. Wenn dazu dann noch die Gebühren in Form von Ante sehr niedrig sind, kann Pokerspielen also durchaus sehr lukrativ sein.